Zoagli-Figino (Schweiz)

  • Posted on: 6 July 2017
  • By: lenel

06.07.2017 Zoagli-Figino (Schweiz)
Nach einem grossen Frühstück fahre ich in Zoagli ab. In Rapallo biege ich Richtung Genua ab. Das letzte Dorf vor Genua, Bogliasco, hat wohl die höchste Radarfallen der Welt, alle 100 Meter steht eine. Ich muss durch Genua hindurch, was ich mit dem Navi mache, um auf die Landstrasse nach Navarra zu kommen. Die Fahrt ist äussest langsam, überall gibt es 50er und 30er Beschränkungen. Radarfallen sind nicht nur am Boden, sondern auch an den Masten über der Strasse angebracht. In Tortona halte ich, weil ich eine Kirche mit einer riesigen, vergoldeten Marienstatue auf dem Kirchturm gesehen habe. Es ist die Basilica-Santuario Madonna della Guardia. Der Bau wurd am 16. April 1928 begonnen, die Kirche vollständig von den Klerikern des Ordens "manovali e facchini della Madonna" (Arbeiter und Träger der Madonna) gebaut. Am 29. August 1931 wurde sie der "Madonna della Guardia" geweiht. Der Kirchturm ist 60 Meter hoch, die goldene Statue noch einmal 14 Meter. Sie wurde 1959 errichtet. 1940 wurde der unverweste Leichnam von San Luigi Orione hierhin überführt. Innen ist die Kirche stimmig und schön ausgebaut. Die Wände der Verbindung zur Sakristei sind grossflächig mit Ex-Votos bedeckt. In der Krypta stehen die Sarkophage von Don Carlo Sterpi und von San Luigi Orione, sowie eine Kopie der St. Peter Statue des Vatikans. In den Aufgängen wird das Leben von San Luigi Orione in Bildern gezeigt. Ich fahre weiter und halte in Pieve del Cairo, wo ich im "La bottega dei sapori" für wenig Geld ein wenig überzeugendes Mittagessen einnehme. Ueber Mortara erreiche ich Novara. Schon der Einstieg ist schlecht: Mangels Beschilderung komme ich in die falsche Richtung auf der Umfahrungsstrasse und muss bei der nächsten Ausfahrt umkehren. Die Beschilderung nach Galiate ist völlig inkonsequent und unbrauchbar. Auch das Navi hilft hier nicht weiter, denn bei den vielen parallelen Strassen weiss man nie so genau, ob man auch auf der richtigen Strasse ist. Ich verbrate unglaublich viel Zeit hier. Ueber kleine Strässchen erreiche ich endlich Turbigo, dann muss ich nochmals umkehren, um nach Nosate zu gelangen. Entlang dem Flughafen Malpensa komme ich nach Somma Lombardo. Nun geht es über Mornago und Azzate zügig nach Varese. Kurz vor Varese halte ich bei einem „D piu“ Supermarkt und kaufe etwas für das Nachtessen ein. Ich fahre weiter nach Ponte Tresa, wo ich die Grenze zur Schweiz überquere. In der Jugendherberge in Figino werde ich wie ein alter Bekannter empfangen und kriege sogar ein Einzelzimmer!