lenel's blog

13.08.2020 Saint-Etienne, France-Thal, Switzerland

  • Posted on: 13 August 2020
  • By: lenel

Früher als sonst wache ich auf, mache mich bereit. Ich frühstücke und speise noch die Adresse von Intermarché an der Grenze zur Schweiz in das Navi ein, dann geht es los. Trotz des Donners in der Nacht ist das Wetter schön. Ich fahre diesmal auf die Autobahn, auch auf die kostenpflichtige, anders kriege ich die 600km nicht hin. Bis zum ersten Nachtanken in Lyon läuft es problemlos. Doch dann kommt eine grosse Autobahnkreuzung und das Navi sagt mir oben links abbiegen, doch das Bild zeigt recht abbiegen. Ich wähle das Letztere, was falsch ist.

12.08.2020 Pailherols-Saint-Etienne

  • Posted on: 12 August 2020
  • By: lenel

Der Himmel ist dunkel bedeckt. Ich fahre los, auf kleinsten Strassen Richtung Brioude. Kurz nach Brioude komme ich nach Lamothe, ein historisches Städtchen auf einem Felsvorsprung. Ich halte und laufe durch das Städtchen. Mein nächster Halt ist bei der Abbaye de la Chaise-Dieu, deren zwei stumpfe Kirchtürme man schon von Weitem sieht. Ich mache die Besichtigungstour: Kreuzgang, die Audiovideo-Show über Papst Clement VI muss ich wegen Covid-bedingter Ueberfüllung auslassen, Kirche mit einer grossen Orgel, einer Absperrwand zum Chor hin, davor eine Büste von St.

11.08.2020 Toulouse-Pailherols

  • Posted on: 11 August 2020
  • By: lenel

Ich verabschiede mich von Driss, belade das Motorrad, schmiere die Kette und fahre ab. Aus Toulouse hinaus geht völlig problemlos, praktisch alles ist geradeaus, ich kann dem Navi folgen. Es ist heiss und sonnig. Das Navi will mich aber immer wieder auf die Autobahn bringen, was mir nicht passt. Noch vor Saint-Sulpice fahre ich von der Autobahn ab und auf den Nebenstrassen Richtun Albi. Ich gelange kaum noch durch besiedeltes Gebiet. So grob folge ich dem Fluss Tarn. Ich halte kurz bei Le Port de la Besse, wo eine Brücke über die Besse führt. Albi umfahre ich und gelange nach Rieuperoux.

10.08.2020 Toulouse

  • Posted on: 10 August 2020
  • By: lenel

Um vier Uhr früh gab es einen gewaltigen Donnerschlag. Wohl ein Gewitter. Heute ist Montag und alle staatlichen Museen sind geschlossen. Es wird schwierig mit dem Sightseeing. Ich laufe zu den Jardin Compans Caffarelli und suche den Eingang zum Japanischen Garten (Jardin Japonais). Dabei stosse ich auf einen Drachen aus Altmetall, den ein „Künstler“ hier aufgestellt hat. Der japanische Garten ist für einen solchen recht unordentlich und hat recht viel Unkraut, aber immerhin auf den Fotos sieht er wie ein solcher aus.

09.08.2020 Ainsa, Spain to Toulouse, France

  • Posted on: 9 August 2020
  • By: lenel

Früh fahre ich im nicht sehr ansprechenden Hostal Apolo XI ab. Aber ich war dankbar für die Tiefgarage, nachdem letzte Nacht doch ein schweres Gewitter niederging. In Escalona biege ich zum Cañon de Añisclo ab, welches mir meine Töffkollegen in Bello sehr empfohlen haben. Die nur in einer Richtung befahrbaren Strasse – Motorradfahrern wird vom Befahren abgeraten – schlängelt sich durch ein enges Tal. Von der Strasse aus hat man schöne Aussichten auf den weit darunter liegenden Rio Bellos.

08.08.2020 Bello-Ainsa (Spain)

  • Posted on: 8 August 2020
  • By: lenel

Ich winke noch meinen drei Freunden zu, als diese noch vor mir abfahren, dann ist es auch für mich Zeit, weiterzufahren. Nur ungerne verlasse ich dieses schöne Hostel. Es ist früher Morgen, die Sonne steht ganz tief und blendet. In Daroca halte ich zum ersten Mal und schaue mir wenigstens ein paar der Kostbarkeiten an, die das Städtchen zu bieten hat: Der Brunnen der 20 Rohre, die beiden sehr gut erhaltenen Stadttore, die Burg auf einem Felsen über der Stadt. Ueber den Pass Puerta de Huerva (944m) und einen weitere Pass geht es weiter.

07.08.2020 Consuegra-Bello

  • Posted on: 7 August 2020
  • By: lenel

Die Nacht war wegen der Aircondition (und weil ich eine undichte Wasserflasche aufs Bett gelegt hatte) angenehm kühl. Ich stehe früh auf, packe meine Sachen und fahre ab. Das Navi hat diesmal alles im Griff. Es leitet mich auf schönen Nebenstrassen durch eine Landschaft, die immer wieder abwechselt, einmal sind es Berge, dazwischen wieder Flachland. Einen Schock kriege ich, als ich den Reifendruck kontrolliere. Eine Speiche ist ausgerissen. Da haben die gestrigen Strapazen also doch Schäden angerichtet. Das Hinterrad muss früher oder später ersetzt werden.

06.08.2020 Arjona-Consuegra

  • Posted on: 6 August 2020
  • By: lenel

Der Tag fängt übel an. Ich stelle fest, dass die Waschmitteltube, die ich immer mit im Gepäck habe, geplatzt ist und alle meine Sachen mit Waschmittel durchtränkt sind. Auswaschen geht nicht, das Wasser hier hat praktisch keinen Kalk und wäscht nichts weg. So packe ich die nassen Sachen in einen Plastiksack und ziehe die nassen Hosen einfach an. Sie werden auf dem Weg schon trocknen. Nur ungerne verlasse ich das schöne Hotel. So ein gutes Zimmer hatte ich bisher noch nie. Den Ausgang aus Arjona und die Tankstelle finde ich problemlos. Von Arjona nach Andujar ist kein Problem.

05.08.2020 Alquife-Arjona

  • Posted on: 5 August 2020
  • By: lenel

Die Unterkunft in Alquife sah von aussen etwas befremdlich aus, doch sie war ausgezeichnet, sauber und es gab alles, was ein Reisender braucht, ausser dem Wifi, das defekt war. Zudem war die Nacht angenehm kühl, so dass ich den Ventilator ausschalten konnte. Nachdem ich eh alleine im Albergue bin, kann ich schalten und walten wie ich will und so stehe ich ganz früh auf, packe mein Motorrad und fahre los. Erst erkunde ich noch die älteren Teile von Alquife, ganz oben am Berg, dessen oberster Teil, in dem sich auch die Ruinen einer Burg befinden, abgesperrt ist.

04.08.2020 Ronda-Sierra Nevada-Alquife

  • Posted on: 5 August 2020
  • By: lenel

Ich konnte meine Wirtsleute überreden, mir das Frühstück eine halbe Stunde früher als sonst zu servieren. So bin ich kurz vor neuen Uhr bereits auf der Strasse. Ich fahre auf einer guten Hauptstrasse nach Campillos, das ich allerdings umfahre und über Colonia de Santa Ana nach Antequera komme. Hier lässt mich das Navi fast 10km auf einem üblen Feldweg fahren. Immerhin vermeide ich so, durch Antequera durchzumüssen. Meine nächste Destination ist Archidona, wo ich auftanke. Ab hier führt mich das Navi auf kurvige Nebenstrassen durch schöne Landschaften, Hügel hinauf, Hügel hinab.

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