lenel's blog

27.06.2019 Uman-Chmelnyzky

  • Posted on: 27 June 2019
  • By: lenel

Ich fahre um sieben Uhr morgens ab. Ausgangs Uman fülle ich auf. Das Wetter ist wiederum sonnig und warm. In Mala Sevastianivka halte ich an, weil ein Weiher so schön im Morgenlicht gleisst. Eine Zeitlang verläuft die Strasse durch eine Allee aus Trauerweiden. Die Strasse ist – entgegen der Erwartungen – fast durchgehend neu und ohne Schlaglöcher, weshalb ich doppelt so schnell wie geplant vorankomme. In Nemyriv tanke ich wieder auf. In Voronovytsya folge ich einer Tafel und gelange zum Palats Grokholskikh. Drinnen ist ein „Luft- und Raumfahrtmuseum“ eingerichtet.

26.06.2019 Uman

  • Posted on: 26 June 2019
  • By: lenel

Am Morgen laufe ich schon vor der offiziellen Oeffnungszeit (neun Uhr) zum Sofivka Park, doch er ist schon offen und ich kann hinein. Der Eintritt ist mit 50 UAH für ukrainische Verhältnisse recht hoch. Es hat geteerte Wege durch Wald und an kleinen, künstlich angelegten Weihern vorbei. Ich gelange zum Haupteingang, wo je eine Statue von Fürst Potocki und seiner Frau Sofia, nach der der Park benannt ist, stehen. Sofia war eine schöne Griechin, deren Lebenswandel manche Wikipedia-Seite füllt. Unweit des Eingangs sind drei künstliche Wasserfälle.

25.06.2019 Odessa-Uman

  • Posted on: 25 June 2019
  • By: lenel

Ich laufe zwei Blöcke weiter und hole meinen Scooter aus dem überwachten Parking. Dann lade ich ihn und fahre aus Odessa hinaus. Der Verkehr ist nicht schlimm. Zu meiner Ueberraschung ist die Strasse nach Uman eine sechsspurige Autobahn, einwandfrei und ohne Schlaglöcher. Ich habe eine Schlaglochpiste erwartet. Ständig muss ich nachtanken, weil der Verbrauch auf der Autobahn viel höher als sonst ist, so in Lyubazhiv. In Kryve Osero fahre ich von der Autoabahn ab, an einer riesigen Photovoltaikanlage vorbei. Das Dorf selbst ist uninteressant.

24.06.2019 Odessa

  • Posted on: 24 June 2019
  • By: lenel

Am Morgen laufe ich an der Brodsky-Synagoge, der Pushkin-Statue, und den Ueberresten der altgriechischen Siedlung (deren Glasdach gerade gereinigt wird) zur potemkinschen Treppe und hinunter in den Hafen. Ich laufe auf dem Pier des „Morske Voksal“ bis ganz nach vorne, wo sich das Hochhaus des Hotels Odessa als seit langer Zeit geschlossen entpuppt. Die kleine Kirche am Ende der Anlage ist ebenfalls geschlossen. Es erstaunt, wie einfach ich in die zollfreie Zone komme, wobei ich am Schluss wieder hinausschleichen muss, um nicht durch das Zollgate zu müssen.

23.06.2019 Odessa

  • Posted on: 23 June 2019
  • By: lenel

Der Himmel ist bedeckt, doch es regnet nicht. Ich laufe am Rathaus vorbei zum Prymorsky Bulevar und zur Potemkinschen Treppe. Nebenan liegt der gepflegte Gretzkyi Park, gestiftet vom Griechen Pantelis Boumbouras. Die Treppe laufe ich hinab und wieder hinauf. Dann laufe ich weiter zur Tschetschin-Brücke, von der man einen Blick auf den Hafen hat. Ich laufe weiter zum Denkmal für die Gründer der Stadt, wobei Katharina II über allen thront. Das Odessa Opern- und Balletttheater liegt im gleissenden Morgenlicht.

22.06.2019 Mykolayiv-Odessa

  • Posted on: 22 June 2019
  • By: lenel

Etwas später als sonst fahre ich in Mykolayiv ab – schliesslich habe ich heute nicht so viele Kilometer wie sonst vor mir. Es ist wieder einmal schönstes Wetter und sehr heiss. In Myrne entschliesse ich mich, nach Otchakiv abzubiegen, nachdem mir der Hostelbesitzer von Mykolayiv so davon vorgeschwärmt hat. Die Strasse ist wieder einmal eine einzige Abfolge von Schläglöchern. Otchakiv stellt sich als wenig attraktives Städtchen, grau in grau, heraus. Der Zugang zum Ufer ist überall abgeblockt, entweder sind es Fabriken, Hafenanlagen oder Militär, die den Küstenbereich beanspruchen.

21.06.2019 Kryvyi Rig-Mykolayiv

  • Posted on: 21 June 2019
  • By: lenel

Ich fahre sehr früh aus Kryvyi Rig heraus. Den Weg finde ich problemlos, obwohl das Navi nun ganz kaputt ist – ich kann ja mit dem Handy navigieren. Es geht vorbei an endlosen Weizenfeldern und Kartoffeläckern. Die ersten 50km sind hervorragende Strasse ohne Schlaglöcher. Kaum kommt die Tafel, dass man nun in den Oblast Mykolayiv eintritt (vor Michaylivka), endet die geteerte Strasse und es ist nur noch eine Schlaglochpiste, die zwischendrin einmal ein paar Meter Asphalt hat, dann wieder Schlagloch auf Schlagloch.

20.06.2019 Kryvyy Rig

  • Posted on: 20 June 2019
  • By: lenel

Zu Fuss am ehemaligen Kulturpalast vorbei zu den nördlichen Vierteln vor der Zaliznychna Stantsiya Mudryona. Es gibt verlotterte Einfamilienhäuser und Reihen von Garagen, die meisten mit Heizung. Dann zum Ploshchad Gorkogo und zum Heroiv Park mit einem Kosakendenkmal und einem „drehbaren Christbaumständer“. Den Töff geholt, fahre zum Eingang des Saksagaranskyi Wassertunnel. Das ist wenig spektakulär: Es gibt einen Schieber an Drahtseilen, der in rund 60 Metern Tiefe den Durchfluss reguliert oder regulierte, denn funktionsfähig sieht die Sache nicht mehr aus.

19.06.2019 Dnipropetrovsk-Zaporishshya-Nikopol-Kryvyy Rig

  • Posted on: 19 June 2019
  • By: lenel

In Dnipropetrovsk tanke ich nochmals auf. Es ist eine gute, vierspurige Autobahn bis nach Zaporishshya. Dort fahre ich in die Innenstadt, recht planlos, bis ich glaube, im Stadtzentrum zu sein und stelle den Scooter ab. Tatsächlich bin ich genau im Stadtzentrum gelandet. Ich laufe durch den Mayakovsky Skver und kaufe viele Andenken. Sogar ein Touristenbüro hat es hier und die finden nach längerem Suchen einen Stadtplan. Ich lasse mir den Weg zum Automuseum erklären. Vorab fahre ich aber in die andere Richtung, um die ZAZ Fabrik, wo der Zaporoshiets gebaut wurde (und heute Daewoos).

18.06.2019 Dnipropetrovsk

  • Posted on: 18 June 2019
  • By: lenel

Ich wasche und versuche erfolglos, den gebrochenen Navihalter mit einem Kabelbinder zu reparieren. Dann laufe ich zum zirka drei Kilometer entfernten Shevchenko Park. Am Rande des Parks steht eine Hotelruine, wohl in den 70er-Jahren gebaut. Gegenüber liegt eine ehemalige Kartrennbahn. Ueber die Brücke laufe ich zum Monastyrskyi Ostriv (Klosterinsel). Es gibt dort wie immer einen Lunapark, Verkaufsstände, eine Kirche. Die Aussicht auf Dnipropetrovsk ist wunderschön. Angler sind bereits am Fischen.

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