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03.08.2020 Ronda

  • Posted on: 3 August 2020
  • By: lenel

Das Hostal Doña Carmen ist nicht nur sehr günstig, es ist auch noch ein ausgzeichnetes Frühstück im Preis inbegriffen. Ich beginne das Sightseeing mit der Fuente de los ocho caños (Brunnen mit den acht Brunnenröhren), laufe über den Puente viejo und vorbei an der Puerta de Felipe V, halte aber abwärts und von hier aus kann man die auf dieser Seite noch weitgehend intakten Stadtmauern sehen. Für ein Bild des Puente Arabe muss ich mich an einer Pferdekoppel vorbeiquetschen und lande am Ufer des Guadalevin, von wo aus man eine gute Sicht auf den Puente Arabe hat.

02.08.2020 Cadiz-Ronda

  • Posted on: 2 August 2020
  • By: lenel

Die Nacht war drückend heiss. Ich habe deshalb schlecht geschlafen. Die Deckenventilatoren sind bei Etagenbetten ohne jede Wirkung. Bis das Frühstück bereit ist, vertreibe ich mir die Zeit noch mit Hostelbuchungen für die Weiterreise. Ich musste wegen Covid-19 ja alles umstellen, zum Einen werde ich Katalonien umfahren und zum Anderen die Grossstädte meiden, so habe ich Lyon aus dem Reiseplan gestrichen und werde stattdessen durch die französischen Alpen fahren.

01.08.2020 Cadiz

  • Posted on: 1 August 2020
  • By: lenel

Ich stehe spät auf und mache noch etwas Hausaufgaben mit dem Computer, bis das Frühstück um 08:30 bereit ist. Dann laufe ich in die Stadt, besuche das Oratorio de San Felipe Neri und die Kirche Parroquia de San Antonio. Das Museo Provincial de Arquelogia y Bellas Artes öffnet bereits um neun Uhr und so besuche ich es. Es gibt im Obergeschoss eine erstklassige Kunstkollektion, mit einem Schwerpunkt bei Francisco de Zurbaran, dessen bestes Bild m.E. das von Beato Nicolas Albergati ist. Ein Grossgemälde von ihm ist La Porciuncula. Dann hat es einige Gemälde von Bartolome E.

31.07.2020 Sevilla-Cadiz

  • Posted on: 31 July 2020
  • By: lenel

Ich mache mich fertig, aber weil die Strecke nach Sevilla ziemlich gerade und recht kurz ist, kann ich noch bis neun Uhr morgens das gestrige Tagebuch fertigstellen und ein paar geschäftliche Sachen erledigen. Es ist wieder enorm heiss, fast 40 Grad. Kurz nach neun fahre ich los. Den Weg aus der riesigen Stadt heraus finde ich gut. Verschiedene Gerüchte schlagen mir entgegen: Olivenöl und Wein. Ich gelange auf die N4, eine stark befahrene Hauptstrasse. Bei Los Palacios y Villafranca überquere ich einen offensichtlich schiffbaren Kanal.

30.07.2020 Sevilla

  • Posted on: 31 July 2020
  • By: lenel

Am Morgen kann ich noch ein wenig herumtrödeln und mache Buchungen für die weiteren Destinationen. Um 09:30 Uhr muss ich beim Alcazar sein. Tourist Guides versuchen, uns eine Führung anzubieten. Punkt 09:30 Uhr wird geöffnet und ich kann rein, viele, die nicht wussten, dass man online buchen muss, bleiben draussen. Ich beginne mit dem Löwen-Innenhof. Im nächsten Raum gibt es eine Ausstellung von Fächern (Abanicos), die von Dra. Gloria Trueba Gomez 1997 dem Alcazar geschenkt wurden. Die Admiralshalle wurde jetzt in einen Konferenzraum umgewidmet.

29.07.2020 Badajoz-Sevilla

  • Posted on: 29 July 2020
  • By: lenel

Um acht Uhr fahre ich in Badajoz ab. Ich nehme Kurs auf die Landstrasse, die grösstenteils neben der Autobahn verläuft. In Feria sehe ich eine Burg hoch auf dem Berg. Ich biege ab. Das Dorf hat gerade Markttag und ist demensprechend belebt. Ich fahre zur Burg hinauf, aber Fehlanzeige, die Burg ist wegen Covid-19 geschlossen. Ein Versuch, rund um die Burg herum zu laufen scheitert, weil der Weg an einer steilen Stelle aufhört. Immerhin habe ich eine schöne Aussicht auf das Dorf und das Umland. In Zafra halte ich erneut.

28.07.2020 Badajoz

  • Posted on: 28 July 2020
  • By: lenel

Ich schlafe länger als sonst, da eh alles noch geschlossen ist am frühen Morgen. Dann beginne ich mit meinem Rundgang durch Badajoz. Vorbei am Convento de MM. Adoratrices und den Casas Mudejares (welche das Touristenbüro beherbergen) laufe ich zur Puerta del Capitel und in die Alcazaba (die Festung) hinein. Im Cuartel de San Pedro ist das Museo Arqueologico Provincial untergebracht, das nach einem kurzen Rundgang durch die Alcazaba gerade öffnet. Der Eintritt ist gratis. Ich beginne mit der Steinzeit, der Bronzezeit, vielen Stelen von Kriegern aus der vorrömischen Zeit.

27.07.2020 Castelo Branco (Portugal)-Badajoz (Spanien)

  • Posted on: 27 July 2020
  • By: lenel

Ich gehe erst noch etwas die Altstadt erkunden. Castel Branco hatte eine der grössten jüdischen Bevölkerungen in Portugal. Davon ist nach 500 Jahren nichts mehr übrig. Um neun Uhr öffnet der Jardim do Paço, welchen ich unbedingt sehen will. Es handelt sich um eine Gartenanlage, die fast ausschliesslich aus rechteckig geschnittenen Hecken, allegorischen Statuen und Springbrunnen besteht. So gibt es Statuen für jede Jahreszeit und für jeden Monat des Jahres, für jeden Kontinent (ausser Australien, das damals noch nicht bekannt war), sogar Justitia und der Tod sind vertreten.

26.07.2020 Vila Nova de Foz Coa-Castelo Branco

  • Posted on: 27 July 2020
  • By: lenel

Ich warte noch auf das (spärliche) Frühstück (die Brötli kann ich ja eh nicht essen), dann fahre ich los. Ich bin froh, dieses unerträglich heisse Zimmer verlassen zu können. Ich hatte, obwohl das Zimmer ebenerdig ist, die Nacht über das Fenster weit aufgerissen, damit es nicht gar so heiss ist. Ueber eine Brücke fahre ich aufs andere Ufer des Coa und weiter nach Castelo Melhor. Die Leute sind gerade daran, zur Sonntagsmorgenpredigt zu gehen. Ich besteige das Castelo, von dem kaum mehr als die Umfassungsmauern übrig ist. Mein nächster Halt ist in Almeida.

25.07.2020 Vila Nova de Foz Coa

  • Posted on: 25 July 2020
  • By: lenel

Heute habe ich ein sehr bescheidenes Tagesprogramm. Schon beim Hereinfahren habe ich festgestellt, dass es wohl etwas vermessen war, zwei Nächte in diesem Dorf einzuplanen. So stehe ich später auf – das bestellte Frühstück mit Getreideflocken ist nicht verfügbar und ich muss meine eigenen, eh schon schmalen Vorräte plündern – und fahre ins rund zwei Kilometer entfernte Dorf. Dort halte ich beim Miradouro, aber ausser einem Blick auf Vila Nova de Foz Coa ist da nicht viel zu sehen. So fahre ich weiter zum Museu do Coa. Es ist ein supermodernes Gebäude.

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