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24.07.2020 Porto-Vila Nova de Foz da Coa

  • Posted on: 25 July 2020
  • By: lenel

Heute fuhr ich früh ab. So gab es noch wenig Verkehr im sonst notorisch verstopften Porto. In Vilar de Andorinho stoppte ich beim Arcos do Sardão Aquaedukt (1720), für einen reichen Gutsherrn gebaut. Ich sehe Fischerboote im Gegenlicht auf dem Douro. Die erste Staustufe erreiche ich beim Barragem de Crestuma-Lever. Es gibt jeweils keine Schleusen. Als ich darüber auf die andere Seite fahre, stoppt ein Harley-Fahrer und will unbedingt ein Bild von mir und meiner Honda machen. Ich kehre aber auf die linke Flussseite zurück. Das Navigieren ist einfach, ich folge einfach immer dem Fluss.

23.07.2020 Porto

  • Posted on: 23 July 2020
  • By: lenel

Ich laufe auf der Rua da Alegria in die Stadt hinein, rund 2.5km. Vor der mit Azulejos verzierten Fassade der Capela das Almas de Santa Catarina halte ich kurz an und gucke in die Kapelle hinein. Die Leute sind gerade im Morgengebet. Ich komme am prunkvollen Teatro Nacional de São João (1908) vorbei und am Centro de Saude de Batalha, auf dessen einen Seite noch Reste der Stadtmauern samt Türmen sind. Nun gelange ich zur Catedral do Sé, doch die Touristeninformation ist wegen Corona geschlossen, deshalb muss ich zum 925m entfernten Hauptbüro laufen.

22.07.2020 Bragança-Porto

  • Posted on: 22 July 2020
  • By: lenel

Ich stehe viel zu früh auf und muss mir noch etwas Zeit totschlagen bis zum Frühstück um 08:30 Uhr. Den Scooter habe ich bereits beladen. Beim Empfang fällt mir eine Tafel auf: „Youth Hostel opened in 2012“. Da staune ich, denn es wirkt wie 30-jährig ohne Gebäudeunterhalt. Bereits um 08:10 darf ich frühstücken und so kann ich um 08:34 Uhr abfahren. Schon bald merke ich, dass das Navi mit den portugiesischen Strassen nicht klarkommt. Egal, welche Route ich eingebe, das Navi lotst mich stets auf die Autobahn. Sogar das Herewego erkennt sie nicht als Autobahn.

21.07.2020 Puebla de Sanabria-Bragança (Portugal)

  • Posted on: 21 July 2020
  • By: lenel

Ich stehe etwas später als sonst auf und laufe nochmals zum Fluss Tera, um ein paar schöne Bilder von Puebla de Sanabria im Morgenlicht zu machen. Dann mache ich mich zur Abreise bereit. Im Supermarkt muss ich noch Zahnpasta kaufen, weil ich meine in Valladolid liegen lassen habe. Ich wähle die malerische Strecke (wurde mir gestern vom Touristenbüro empfohlen) und halte erstmals in Pedralba de la Praderia, dann noch einmal bei Calabor. Gegen Portugal hin wird es Dunkel, der Himmel mit Regenwolken bedeckt.

20.07.2020 Valladolid-Puebla de Sanabria

  • Posted on: 20 July 2020
  • By: lenel

Früh verlasse ich Valladolid. Es herrscht wunderbares, warmes Wetter. Das Navi, wegen veralteter Karten, verheddert sich wieder einmal massiv, doch ich finde meinen Weg raus und schliesslich zieht das Navi nach, zumindest bis Zaratan, wo es mich auf die Autostrasse schicken will. Da bin ich nicht einverstanden und navigiere mit dem Herewego Navi, bis sich das andere wieder gefunden hat. Ich komme am Parque Photovoltaico (9MW) von Zaratan vorbei. Riesige Solarpanels, die sich computergesteuert auf die Sonne ausrichten. Bis auf eines oder zwei, die defekt sind.

19.07.2020 Valladolid

  • Posted on: 19 July 2020
  • By: lenel

Ausnahmsweise schlafe ich einmal bis spät – es ist gestern Abend auch Mitternacht geworden, bis ich mit dem Blog fertig war. Vor 10 Uhr öffnet hier eh nichts. Ich laufe in die Stadt, die wie ausgestorben wirkt. Die Sonne scheint, es ist warm. Ich gelange zum Real Monasterio de San Benito, wo gerade der Gottesdienst aus ist. Innen ist die Kirche, wie die meisten in Valladolid, schmucklos. Vorbei an der Iglesia de San Agustin gelange ich zum schon ab 10 Uhr offenen Museo de Valladolid. Es ist ein kleines Museum, mit Exponenten von der Steinzeit über die Bronzezeit bis zur Römerzeit.

18.07.2020 Burgos-Valladolid

  • Posted on: 18 July 2020
  • By: lenel

Einmal mehr 14 Grad und wolkenverhangener Himmel, als ich abfahre. Ich friere. Bis 13 Uhr muss ich in Valladolid sein, dann endet die Check-In-Zeit. In Olmijos de Sasamon halte ich. Es gibt eine romanische Kirche und eine Burg, die jetzt ein privates Hotel ist. Danach biege ich ab nach Sasamon, das nicht direkt an meiner Route liegt. Ein kurzes Stück Stadtmauer mit einem Tor, angeblich noch aus römischer Zeit, ist noch vorhanden. Die monumentale Iglesia de Santa Maria la Real ist leider noch nicht offen. Ich laufe noch ein wenig im schmucken Dörfchen herum, dann fahre ich weiter.

17.07.2020 Pamplona-Burgos

  • Posted on: 17 July 2020
  • By: lenel

Ganz früh stehe ich auf (und weil es so früh ist, esse ich trotzdem mein Müesli in der Küche), schnappe mir mein Frühstückspaket und fahre los. Es ist 14 Grad kalt, windig und der Himmel mit ganz dunklen Wolken bedeckt. Es geht wieder über einen kleinen Pass, den Etxauri (840m), danach noch über einen weiteren, etwas höheren Pass. Ich friere. Bei Laguardia halte ich an und fotografiere das weisse Wolkenband, das an den Pyrenäen hängt. Bei Leza verpasse ich den ersten Dolmen, doch beim zweiten, dem „El Sotillo“, halte ich an.

16.07.2020 Pau-Pamplona

  • Posted on: 16 July 2020
  • By: lenel

Es ist wieder dunkel und bedeckt, als ich in Pau abfahre. Aber es regnet noch nicht. In Pardies halte ich kurz an. Im hübschen kleinen Städtchen Navarrenx stelle ich den Scooter auf dem Place des Casernes ab, klettere auf die Stadtmauer, erkunde das Städtchen. Offenbar war einer der drei Musketiere mal Stadtkommandant von Navarrenx, worauf das Städtchen mächtig stolz ist. Die beiden hölzernen Pilgerstatuen vor dem Städtchen sehen auch mehr wie Musketiere als wie Pilger aus. Vor der Eglise Saint-Germain sind ein Priester und eine Nonne in ein Gespräch vertieft.

15.07.2020 Pau

  • Posted on: 15 July 2020
  • By: lenel

Es ist dunkel, bedeckt und des nieselt. Der Casino Supermarkt hat schon geöffnet und so kaufe ich hier sündhaft teure Polstercouverts für die Schlüssel und gehe zur Post, wo mir ein Herr den Frankierautomaten erst erklären muss. Nun laufe ich zur Place Saint Louis de Gonzague und zum Musée des Beaux Arts, wohlwissend, dass um diese Zeit noc halles geschlossen ist. Dies wird zum Problem, als ich eine Toilette benötige. Nur eine automatische Toilette ist schon offen. Ich laufe zum Bureau du Tourisme, wo man mir auf einer Karte einzeichnet, was ich heute besuchen kann.

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