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07.07.2019 Salzburg-Thal SG

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Es regnet bereits, als ich abfahre. In Salzburg drinnen wird es auf einmal zum Gewitterregen, so dass ich in aller Eile das Regenzeug anziehen muss. Ich folge den Anweisungen der Navigations-App Osmand, als diese auf einmal keinen weiteren Weg mehr hat. So wechsle ich zu Here weg go, was bei mir ständig abstürzt. Doch diese App navigiert mich an einen Ort, wo rund um mich herum Einbahnstrassen sind, so dass ich nicht einmal mehr weiss, wie ich wieder herauskomme.

06.07.2019 Graz-Salzburg

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Ich fahre in Graz ab und finde meinen Weg aus der Stadt problemlos. Das Wetter ist bedeckt und kühler als gestern. Nachtanken in Mautern in Steiermark. In Bruck an der Mur fahre ich kurz ins Stadtzentrum, und halte am Kol. Wallisch Platz, wo sie gerade am Aufbauen eines Marktes sind. In Rottenmann fahre ich kurz von der Strasse ab und ins Stadtzentrum, doch das historische Zentrum ist wenig interessant. Dafür folge ich kurz danach den Hinweisschildern zur Burg Strechau, die hoch oben über Rottenmann thront. Ich habe ein Riesenglück: Die Elf-Uhr-Führung beginnt gleich.

05.07.2019 Graz

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Da mein linkes Fussgelenk höllisch schmerzt, kaufe ich mir eine Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsbetriebe, obwohl die Strecken nicht so riesig sind. Ich fahre in die Innenstadt, zum Hauptplatz, laufe zum Kunsthaus, zum Mariahilferplatz, zur Murinsel (eine künstliche Stahl- und Glaskonstruktion). Beim Schlossberg laufe ich zuerst durch den „Dom im Berg“, einer gewaltigen Stollenanlage im Schlossberg drinnen. Dann erklimme ich den Schlossberg, wo ich erst zum Uhrenturm gelange und eine schöne Aussicht über Graz habe.

04.07.2019 Budapest-Graz

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Ich stehe etwas früher als sonst auf, um ganz sicher frühzeitig wegfahren zu können. Trotzdem gerate ich in ziemlichen Stossverkehr. Mein erstes Ziel ist Szekesfehervar, nachdem das Navi nicht in der Lage war, die ganze Strecke zu berechnen. In Martonvasar halte ich, um den Brunszvik Garden, in dem ein schönes Schloss steht, zu besuchen. Natürlich ist es früh am Morgen und noch alles ist geschlossen. In Szekesfehervar tanke ich nach. Es ist kühl, ich ziehe wieder die Lederjacke an. Ich fühle eh eine Grippe aufkommen. Rechts von mir steht eine graue Regenwand.

03.07.2019 Budapest

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Ich kaufe mir einen Tagespass für die U-Bahn und fahre zur Station Astoria, wo ich aussteige und zur Grossen Synagoge laufe. Die ganze Strasse ist eine einzige Baustelle, von der Synagoge sieht man nichts und man kommt nicht einmal in die Nähe, alles ist abgesperrt wegen der Bauarbeiten. Ich laufe noch durch das jüdische Quartier, wo die Läden koschere Lebensmittel verkaufen, dann fahre ich mit dem Bus so nahe wie möglich an die Burg (Budai Varnegyed) heran und laufe hinauf.

02.07.2019 Miskolc-Mezökövesd-Eger-Budapest

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In Miskolc fahre ich wie immer um sieben Uhr morgens ab. Den Schlüssel lasse ich im Briefkasten des Gastgebers. Ich tanke noch voll. Die Fahrt ist zügig, auch darum, weil die Strassen so gut angeschrieben sind. Ich muss einfach auf der Strasse Nr. 3 bleiben. Es scheint die Sonne und es ist sehr heiss, sicher wieder um die 35 Grad. In Mezökövesd muss ich einfach das Gepmuseum besuchen. Als ich um neun Uhr dort ankomme, öffnet es soeben. In der Zwischenzeit wurde viel gemacht, einige Exponate wurden vollständig überholt.

01.07.2019 Mukachevo-Ushgorod-Miskolc

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Bevor ich abfahre, laufe ich noch einmal in die Stadt und mache Fotos vom Rakoczy-Schönborn-Palast, der jetzt von der Sonne beleuchtet wird, und vom Rathaus. Dann fahre ich über eine grauenhaft schlechte Schlagloch- und Kopfsteinpflaster- (sowie beides kombiniert) Strasse nach Chynadyiovo, wo ich die Burg Sent-Miklosh besuche. Das Museum ist natürlich noch nicht offen. Die Burg selbst ist eine Enttäuschung, zum einen war das nie eine Burg, sondern immer nur ein Schloss, zum anderen ist das Gebäude stark vernachlässigst und macht einen baufälligen Eindruck.

30.06.2019 Stryi-Mukachevo

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Ich hatte eine angenehme Nacht, obwohl die Zimmernachbarn noch lange lautstarkt gestritten haben. Wie immer fahre ich frühmorgens ab. Die Fahrt durch die Karpaten ist wunderschön. Immer wieder geht es über kleine Pässe. Ich halte in Skole, Oryava und Smozhe, wo ich die Heuschöchli bewundere, während der Bauer, der dort sitzt, wohl denkt, ich hätte den Verstand verloren. In Duliby und Volovetskyi tanke ich nach. In Pereval halte ich bei einem sehr gut bestückten Souvenirladen und kann endlich die fehlenden Geschenke kaufen.

29.06.2019 Chmelnyzky-Stryi

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Einmal mehr stehe ich früh auf, da ich eine lange, schwierige Strecke vor mir habe. Aleksander steht extras wegen mir auch auf, damit er sich verabschieden kann. Wir machen noch ein paar Erinnerungsfotos. Ausgangs Chmelnyzky tanke ich auf. Der Morgen ist eiskalt und es weht ein heftiger Wind, schon fast ein Sturm. Schon bald muss ich anhalten und den Nierengürtel aus meinem Gepäck ausgraben. Doch es scheint die Sonne auf die zum Teil schon abgeernteten, doch meist noch voll im Korn stehenden Felder.

28.06.2019 Chmelnyzky

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Einmal mehr laufe ich frühmorgens in die Stadt. Ein starker, kalter Wind bläst. Ich friere. Der Himmel ist aber klar. Am Unabhängigkeitsplatz komme ich zum Denkmal für die Gefallenen im 2013 Krieg. Dahinter ist das stalinistische Gebäude, in dem der Sowjet untergebracht war, nun ist es der Oblast-Rat. Ich laufe nun hinunter zum Stadtzentrum, das sich wohl in der Kreuzung Podylska und Kamianetska Strasse befindet. Das ehemalige Feuerwehrdepot mit seinem Turm wurde nun als Kino umgenutzt, rundherum stehen moderne Shopping Centers.

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