Um sechs Uhr wache ich auf, packe und fahre um 07:30 Uhr ab. Es ist weniger kühl als gestern und der Himmel ist erneut mit schwarzen Regenwolken bedeckt, so dass es fast so dunkel wie in der Nacht ist. Von Zeit zu Zeit regnet es ein wenig, aber nie sehr heftig. Es geht erst der Küste entlang, dann hinter dem Küstengebirge. Die Landschaft ist wunderschön, aber die Strasse ist so gebaut, dass man nirgends anhalten und den Töff hinstellen kann, überall hat es Leitplanken oder Mauern. In Eibar halte ich und kaufe im Lidl ein Mittagessen und etwas Notvorrat ein. Als ich herauskomme, regnet es etwas heftiger, aber nicht für lange. Im kleinen Park beim Bahnhof von Eibar esse mein Mittagessen. Es ist immer stärker überbaut. Donostia-San Sebastian umfahre ich, doch das Navi lotst mich wieder einmal gegen meinen Willen auf die Autobahn und wie ich das merke, ist es schon zu spät. Allerdings ist es nur für 15 Kilometer. Danach kommt ein Stau nach dem anderen, zudem ganz tiefe Geschwindikeitslimiten, 30km/h. So kommt es, dass ich für die letzten 35 Kilometer zwei Stunden brauche, obwohl ich durch alle Staus durchfahre. In Bayonne komme ich im Hostel20 an, es ist recht zentral gelegen und ich kann den Töff unweit davon abstellen. Ich checke ein und gehe wieder los, um die Stadt zu erkunden. Ich erkunde: Kathedrale Sainte-Marie de Bayonne (mit Kreuzgang), Tour de Sault, Chateau Vieux, Stadtmauern, Botanischer Garten (auf einem der Ravelins angelegt), Eglise Saint-André, Chateau Neuf, Mairie, Ehemaliges Judenviertel, Bahnhof, sowie die Eglise Saint-Esprit. Das Nachtessen habe ich im Hostel20 geordert. Es ist Fisch und Chips. Ich bin gerade mitten in den abendlichen Arbeiten, als es serviert wird. So unterbreche ich kurz, muss danach wieder weitermachen. Es wird viel gesungen, was es für mich etwas schwierig macht, mich zu konzentrieren.























