20.07.2026 Dieppe-Newhaven-Telscombe

Ich muss mich am Morgen nicht beeilen. So gehe ich auch noch auf einen langen Spaziergang, zu den Falaises von Belleville-sur-Mer und nach auf einem anderen, kürzeren Weg zurück zu meiner Unterkunft. Dort packe ich meine Sachen, belade den Töff und fahre Richtung Dieppe. Nach sehr kurzer Fahrt erreiche ich den Fährhafen. Für den Check-in muss ich nicht viel machen, meine Daten sind bereits hinterlegt. Es hat einige andere Töfffahrer, alles Briten. Ich lerne David kennen, ein Brite mit portugiesischem Background. Wir sitzen in der Fähre an den selben Tisch. Er erzählt mir von seinem Leben als Caterer in Angola. Das Mittagessen von der Cafeteria des Schiffes ist zu meinem Erstaunen gut und reichlich. Das Meer ist sehr ruhig. Nach vier Stunden Fahrt minus einer Stunde Zeitverschiebung kommen wir pünktlich in Newhaven an. Lange muss ich warten, bis wir Motorräder ausfahren können, erst müssen alle Lastwagen unterhalb der Rampe herausgefahren sein. In Newhaven gehe ich zuerst einkaufen. Der Verkehr ist heftig, überall stehende Kolonnen. Dann fahre ich im Stossverkehr nach Telscombe, wo mich meine Gastgeberin nett empfängt und ich einmal mehr ein schönes Zimmer kriege. Ich spaziere im Chatsworth Park, gehe zurück zur Unterkunft, und esse den mitgebrachten Znacht. Dann laufe ich noch einmal los, zu den rund eineinhalb Kilometer entfernten Cliffs of Telcombe. Allerdings sieht man von oben wenig davon.