23.07.2026 London

Mit der Underground fahre ich bis zu Tower Hill. Erst laufe ich über die Tower bridge und zurück, dann laufe ich zum Tower und kaufe einen Eintritt. Der ist sehr teuer, doch alle Eintritte in London sind enorm teuer, zwischen 25 und 30 Pfund. Ich besichtige den Tower. Das Hauptgebäude ist der White Tower, von William dem Eroberer erbaut, in dem Rüstungen und Waffen ausgestellt sind. Zu erwähnen sind der Wohnraum und die daran angrenzende Kapelle. Eine lebensgrosse Holzstatue eines Ritters ist “the Lumley Horseman”. Ein aus Waffen gebauter Drache wird „The Keeper“ genannt. Hochinteressant ist das Perkins Steam Gun, eine mit Dampf betriebene Schussmaschine, die enorm schnell Kugeln verschiessen konnte. Beim Grand Storehousefire von 1841 gingen fast alle Waffen verloren, es hat noch ein paar geschmolzene Kanonen. Eine vergoldete Löwenstatue wurde 1809 in Korfu erbeutet. Ich besuche die Kronjuwelen-Ausstellung, doch Fotos darf man dort nicht machen. Auf den Mauern hat es Pavianfiguren aus Fliegendraht. Ich besuche die verschiedenen weiteren Ausstellungen. Auf der Umgebungsmauern laufe ich um den Tower herum. . In einem Turm hat es von den Gefangenen in den weichen Stein gekratzte Inschriften. Vor dem Queen’s House gibt ein Beefeater Erklärungen ab. Im Bloody Tower wurde Sir Walter Raleigh’s Studierzimmer wieder eingerichtet. Ich kaufe mir bei Tesco ein Mittagessen, das ich gleich dort auf der Mauer sitzend verzehre. Ich laufe nun Richtung Parliament House. Dabei komme ich am Tower Hill Erstweltkriegsdenkmal und an der All Hallows by the Tower Kirche vorbei. Ich gehe weiter zum „Monument“ und zur St. Pauls Cathedral, die ich aber nicht besuche. Am Australia House vorbei geht es zum Somerset House und dann zum Leicester Square, auf dem sich die Leute regelrecht drängen. Gleich daneben ist der Swiss Court, wo ein ähnliches Glockenspiel wie am Vierwaldstättersee steht, sowie die Wappen aller Schweizer Kantone. Unweit davon ist das Chinatown Gate in Wardour Street. Ich komme zum Picadilly Circus, der eine einzige Baustelle ist und gar nichts hergibt. Unweit davon ist der Trafalgar Square, wo auch das South Africa House steht. Bei der Household Cavalry hat es berittene Wachen. Die Downing Street ist streng bewacht und mit einem Gitter abgeschlossen. Endlich gelange ich nach Westminster zum Parliament House. Der Himmel hat sich unterdessen mit dunklen Wolken bedeckt, es droht Regen. Auf dem Parliament Square sitzen junge Leute. Auch die Westminster Abbey, die daran angrenzt, besuche ich nicht, sondern laufe weiter, am Dean’s Yard vorbei, zum Buckingham Palace. Die Wachablösung sehe ich noch, bin aber zu weit weg zum Fotografieren. Es spielt eine Musikkapelle, der höre ich zu, bis auch sie in geordneter Reihe wieder abmarschieren. Durch den schönen St. James Park mit seinen vielen Wasservögeln laufe ich zu den Horse Guard’s Parade Grounds. Dort machen diese gerade eine Wachablösung. Als ich zur Underground-Station laufe, komme ich an einer Demo der Tamil Tigers vorbei. Mit der Underground fahre ich zurück.