Auch heute wache ich wieder mit Kopfweh auf. Ich mache mir das Frühstück und packe meine Sachen. Mark und Clare stehen auch bald auf. Ich verabschiede mich, danke für die Wäsche und fahre ab. Es regnet nicht und ist nicht so kalt wie gestern. Es geht in Richung Dunkeld. Dort tanke ich nach und kaufe ich mir ein Sandwich. Dann nach Blairgowrie, wo ich anhalte und etwas zum Trinken kaufe. Das Navi weigert sich, eine andere Route als die A90 zu nehmen, so schicke ich mich halt drein. Kurz vor Aberdeen beginnt es zu nieseln. Kaum habe ich die Ortstafel passiert, kommt ein heftiger Regen. Ich kann nirgends anhalten und muss weiterfahren, bis es eine Haltebucht hat, wo ich das Regenzeug anziehen kann. Um 15:30 Uhr komme ich völlig durchnässt in meiner Unterkunft, dem Haus of Bondol in Aberdeen, an. Glücklicherweise habe ich hier ein Privatzimmer, so kann ich meine nassen Sachen ausbreiten und aufhängen. Die Unterkunft ist direkt gegenüber der Universität. Ich laufe im Regen, der auf meinen Schirm trommelt, die rund drei Kilometer ins Stadtzentrum, vorbei am Aberdeen Arts Centre (wohl eine ehemalige Kirche), der St. Andrew’s Cathedral, kaufe in einem der vielen Discountläden etwas Paracetamol und Magentabletten, komme zur Cowdray Hall, den Union Terrace Gardens mit dem William Wallace Monument und der Saint Mark’s Church gegenüber. Die Union Terrace Gardens liegen in einem Tal, zuunterst hat es einen Schriftzug „Aberdeen“. Ich gelange zum viktorianischen Town House & County Hall, gleich dahinter das riesige, ebenfalls viktorianische, Marischal College. Zwischen Neubauten findet sich das Provost Skene’s House. Ich gelange noch zur Kirk of St. Nicholas, bevor ich zum Hafen hinunterlaufe. Das Gelände ist eine einzige Baustelle, alles ist mit Gittern abgesperrt. Einige Fähren, wohl von Skandinavien her, liegen am Pier. Auf dem Heimweg kaufe ich mir noch ein Nachtessen, das ich im Hostel verspeise. Es regnet immer noch heftig.




















