31.05.2026 Pontcharra-Montpellier

Früh am Morgen stehe ich auf, mache mir ein Morgenessen, packe meine Sachen, verabschiede mich von meiner Gastgeberin und fahre los. Ueber kleinste Strässchen erreiche ich Grenoble. Dort geht es der Isere entlang und dann nach Romans, Valence, Montélimar. Es ist sehr heiss. Ich muss jetzt sehr aufpassen, dass ich immer, wenn 100km voll sind, nachtanke. Das gelingt mir recht gut. Die Navigation durch die Städte ist sehr schwierig, ohne Navi unvorstellbar, da die Beschilderung sehr erratisch ist. Ich komme jetzt viel zügiger vorwärts, da es mehr offene Strecken hat, auf dene man es sausen lassen kann. Beim Pont du Gard mache ich einen kleinen Umweg, um die berühmte römische Brücke zu besuchen. Es ist jedesmal ein Erlebnis zu sehen, was die Römer zustande gebracht haben. Ein Holländer anerbietet sich, Fotos von mir zu machen. Die Weiterfahrt geht recht zügig. An einer Stelle jedoch jagt mich das Navi sicherlich 10km durch allerkleinste Strassen und Feldwege, bis ich wieder auf der Schnellstrasse lande. Durch NImes durch geht zügig. Niemand hält sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Ich gelange nach Montpellier, wo ich ins Stadtzentrum fahren muss. Eine Frau überholt mich im Kreisel rechts mit überhöhter Geschwindigkeit und pflaumt mich noch an. Schliesslich gelange ich zum JOST Hotel Montpellier, wo ich einen sechser-Schlag beziehen soll. Doch mein Bett ist bereits belegt und das daneben wurde benutzt, obwohl es frei sein sollte. Ich muss rund dreiviertel Stunden warten, bis ich das Zimmer beziehen kann. Abendessen im Rooftop Restaurant. Im E-Mail finde ich viele gute Wünsche zu meiner diesjährigen Reise.