02.06.2026 Girona-Benicarlo

In der Nacht viele heftige Ischias-Anfälle. Obwohl das Frühstück erst um acht Uhr stattfinden soll, ist alles bereits parat gelegt und so kann ich mich um halb sieben Uhr bereits bedienen und um sieben Uhr losfahren. Das Navi führt mich auf die Autobahn und wenn immer ich das Navi wechsle oder von der Autobahn abfahre, führt es mich wieder zurück auf die Autobahn. Offensichtlich gibt es keine Alternative dazu. Zwar fahre ich durchs Stadtzentrum von Tarragona, komme aber auch dort wieder auf die Autobahn. So komme ich zügiger als geplant vorwärts. Für das Mittagessen kaufe ich mir ein Brötli und eine Fuet-Wurst. Mehr mag ich nicht in dieser Hitze. Um 14 Uhr komme ich im Hotel „El Pincho d’Oro“ in Benicarlo an. Ich checke ein, dusche rasch und laufe dann zuerst zur Playa del Morrongo, dann entlang dem Strand nach Peñiscola. Schliesslich gelange ich zur Templerburg von Peñiscola, einem eindrücklichen Bauwerk, das nie zerstört wurde und riesige, kühle Säle im Untergrund hat. Ich besuche die Eingangshalle, die Wachkorpssäle, die Reitstallungen, dann den unterirdischen Konklavesaal, der in einem Nebenzimmer noch ein unterirdisches Verlies aufweist, dann die Templerkapelle, den gotischen Saal, das Zisternenzimmer und die Räume von Papst Benedikt VIII, auch Papst Luna genannt. Ich mache mir Sorgen um meinen Helm, den ich irgendwo liegengelassen habe, weshalb ich mit dem Bus zurückfahren will. Ich habe ihn soeben verpasst und muss auf den nächsten warten. Er lädt mich im Stadtzentrum von Benicarlo ab. Ich laufe zu einem Kebabladen, der bereits offen ist (die Restaurants öffnen erst um 10 oder 11 Uhr abends), lasse mir einen Kebab schmecken und kehre dann ins Hotel zurück, um den Blog zu schreiben. Als ich dorthin komme, zeigt mir die Receptionistin den Helm – ich habe ihn beim Einchecken abgestellt und dann in der Reception vergessen.