Ich kann doch noch ein wenig früher als um acht Uhr morgenessen, doch es hat wenig für mich brauchbares, so esse ich halt doch ein wenig vom Weissbrot. Um acht Uhr kann ich somit abfahren. Das Navi bringt mich wieder zur Autobahn. Zwar lässt es mich durch sämtliche Stadtzentren durchfahren, am Schluss leitet es mich aber doch wieder auf die Autobahn. In Valencia geht es dann ins Landesinnere. Der Himmel ist bedeckt, doch es regnet nicht. Um 14:30 Uhr komme ich in Albacete bei der «Villa Rosi» an, doch das Tor ist geschlossen. Ein anderer Gast lässt mich ein und so kann ich den Scooter mit dem Gepäck sicher abstellen und laufe gleich wieder ins rund zwei Kilometer entfernte Stadtzentrum. Um diese Zeit ist natürlich alles, sogar die Kathedrale, geschlossen. Ich laufe zum Museo Municipal de la Cuchilleria de Albacete, auch geschlossen, dann zur Stierkampfarena, und im Parque Lineal (weil er so lang und schmal ist) zurück. Im Albacenter (Shoppingzentrum) kaufe ich mir ein bescheidenes Abendessen. Als ich gerade wieder weg will, plötzlich Geschrei und Fussgetrappel. Ein Dieb rennt davon, hinter ihm drei Polizisten. Er will sich auf die Rolltreppe retten, erwischt aber die in Gegenrichtung, stürzt und wird von den Polizisten an den Füssen herausgezogen und gefesselt. Ich kehre in die «Villa Rosi» zurück. Der Eigentümer, Toni, kommt erst eine halbe Stunde später und weist mich in mein Zimmer ein. Ich checke ein und fahre mit dem Scooter nochmals in die Stadt, zum Museo Municipal de la Cuchilleria de Albacete, das die Messerschmiedekunst, für welche Albacete bekannt zu sein scheint, thematisiert. Es hat viele wunderschöne Messer, allein deren Nutzen erschliesst sich mir überhaupt nicht. Ich habe ja genug Messerstecher verteidigen müssen. Zurück in der «Villa Rosi» bereite ich mir das Nachtessen zu und muss mich dann sputen, meine täglichen Obliegenheiten mit E-Mails und Blog zu erledigen.














