08.06.2026 Cadiz

Ich lese noch ein wenig bis es um neun Uhr morgens Frühstück gibt. Dann laufe ich in die Stadt: Iglesia de Santiago Apostol, Mercado Central (fast völlig verlassen), Plaza de San Antonio, Plaza de Mina, Jardines de la Alameda, Parque Genovés (eine einzige Baustelle), vorbei am Castillo Santa Catalina, zum Castillo de San Sebastian, das allerdings innendrin nichts zu bieten hat. Zurück zum Mercado Central, der immer noch verlassen wirkt. Da ich mir vorgenommen habe, Thunfisch zu essen, finde ich das „Meson Criollo“, wo ich ein grosses Thunfischsteak esse. Schliesslich besuche ich noch das römische Theater Balbus, das von einem phönizischen Römer, Balbus, gestiftet wurde. Es befindet sich in einem sehr schlechten Zustand, doch die zugehörige Ausstellung ist ausgezeichnet. Weil es so heiss ist, muss ich zurück ins Hostel, in den Schatten sitzen. Nach einer Stunde bin ich wieder am durchkämmen von Cadiz, ich laufe zur Plaza de España, wo ich lange telefoniere, dann zur Capitania Maritima und zum Hafen. Es gibt dort gleich zwei grosse Theater, beide machen einen ziemlich verwahrlosten Eindruck. Im Hafen sind die Container hoch gestapelt. Lastwagen fahren mit 40-Fuss-Container auf dem Auflieger und einem zweiten auf dem Anhänger aus dem Hafen heraus. Auf der anderen Seite der Hafenmauer sind die Fischer in den Wellenbrechern am Fischen. Ich laufe zurück zum Stadtzentrum, hole mir noch eine tiefgefrorene Mischung aus Gemüse und Hühnchen und bereite dies im Hostel zu.