Ich fahre um neun Uhr morgens ab. Die Landschaft ist flach und gelb, es ist sehr heiss. Manchmal hat es unvermittelt Findlinge in den Feldern und man fragt sich, wo der Gletscher gewesen sein könnte, der diese hierhergebracht hat. Znüni und Auftanken in Caceres. Um elf Uhr komme ich zum Embalse de José Maria Oriol, der so gar nicht in die trockene Landschaft passen will. Kurz nach 12 Uhr komme ich nach Coría, wo ich in der Mercadona einen Salmorejo, Brötli und Aufschnitt kaufe und diese im Park verzehre. In Moraleja tanke ich und schmiere die Kette. Dann geht es den Berg hinauf, zum 860 Meter hohen Puerto de Perales. Die Strasse ist schmal und es hat fast keinen Verkehr. Der Tank ist fast leer, als ich an die Grenze zu Portugal komme. Nach weiteren dreissig Kilometern gelange ich zu meiner Unterkunft in Vilar Torpim. Es gibt hier weder Läden noch Restaurants, so fahre ich gleich wieder los, nach Figueira de Castelo Rodrigo. Erst tanke ich auf, dann fahre ich zum Intermarché. Dort gibt es beim Traiteur wenig Auswahl: Huhn mit Kartoffeln. So kaufe ich dies und fahre zurück nach Vilar Torpim, wo ich es aufesse. Es ist so viel, dass ich fast platze. Die 1.5l-Wasserflasche trinke ich grad leer. Die Zimmerwirtin lädt mich ein, im kühleren Restaurant mein Tagebuch zu schreiben.








