04.07.2026 Vilar Torpim-Ourense

Weil ich mich nach der spanischen Zeit richte, fahre ich in lokaler Zeit sehr früh, nämlich kurz vor acht Uhr, ab. Ich fühle mich etwas krank, etwas Halsweh, etwas Uebelkeit. Es geht hinauf nach Castelo Rodrigo und dann hinab nach Figueira de Castelo Rodrigo. Das Wetter ist angenehm, nicht zu heiss. Nach einer Stunde halte ich in Vila Nova de Foz Coa. Im Supermarkt kaufe ich eine Birne, die ich sofort aufesse, dann muss ich in einer Apotheke Halswehtabletten kaufen, damit sich die Grippe nicht weiter ausbreiten kann. Es geht durch das schöne Douro-Tal, dann über eine Talsperre über den Douro und auf der anderen Flussseite weiter, bis es abbiegt und weiter Inland geht. Am Wegrand Olivenbäume und Reben. In Mirandela halte ich und kaufe im „Continente“ Supermarkt eine Suppe und ein Brötli. Danach fahre ich zum Stadtpark, wo gerade ein grosses Motorradtreffen im Gange ist. Immerhin kann ich so hinein, weil sie mich für einen Teilnehmer halten. Auf einer Bank verzehre ich mein Mittagessen. Die Suppe ist ausgezeichnet. Nach Chavez kommt die Grenze und ich bin wieder in Spanien. So kann ich etwas günstiger auftanken. Das Navi will mich um jeden Preis auf die Autobahn schicken, obwohl ich Autobahnen abgewählt habe, so folge ich einfach den Schildern auf der Landstrasse. Nur zwischendurch fünf Kilometer als Abkürzung nehme ich die Autobahn. Ich erreiche mein Hostel „Grelo“ um 16 Uhr. Weil es Samstag ist, muss ich noch eine halbe Stunde warten, bis die Reception öffnet. Ich richte mich ein und gebe meine Kleider zum Waschen, kaufe im Supermarkt ein Nachtessen ein und laufe in die Stadt. Die Touristeninformation ist ironischerweise am Wochenende geschlossen. Ich besuche noch den Parque Barbaña, der sich in einem Zustand der fortgeschrittenen Vernachlässigung befindet, und den viel besser gepflegten Xardin do Posio. Telefoniere mit Ernst.