15.07.2026 La Rochelle-Nantes

Ich pressiere nicht besonders am Morgen, denn es regnet in Strömen. Um neun Uhr hört es auf und ich belade den Töff rasch und fahre ab. Der Himmel bleibt mit schwarzen Gewitterwolken überzogen. Es tröpfelt. Nach einer Stunde Fahrt wird der Regen richtig stark, so dass ich das Regenzeug anziehen muss. Beim Tanken muss ich das mühsam angezogene Regenzeug wieder ebenso mühsam ausziehen, zusammenlegen und verstauen. Die Navigation wird jetzt einfach, ich kann einfach den grünen Wegschildern nach Nantes folgen. In Nantes finde ich meine Unterkunft, das „Le Spot CIS Nantes“ Hostel. Zuerst esse ich dort ein anständiges Mittagessen. Dann lasse das Töffli und mein Gepäck dort und laufe in die Stadt. Beim „Château des Ducs de Bretagne“ laufe ich hinein und sehe, dass es dort das Musée d’Histoire de Nantes hat. Dieses besuche ich. Die Ausstellung ist modern und leicht verständlich. Um fünf Uhr eile ich zurück. Inzwischen kann ich mein Zimmer beziehen. Dieses stellt sich als modern und zweckmässig heraus. Ich dusche, laufe zum Supermarkt, kaufe etwas Kleines ein und mache mir in der Gästeküche mein Abendessen – Linsen mit Wurst. Es ist sehr heiss. Der Ischias meldet sich wieder und die Grippe zeigt an, dass sie noch lange nicht vorbei ist, denn ich huste und pfnüsle wieder.