02.08.2026 Wick-Tongue-Drumnadrochit (Loch Ness)

Das Frühstück im „Harbour House“ ist phänomenal. Es gibt ein Full English Breakfast, mit Eiern, Speck, Würstchen und weissen Bohnen, dazu Porridge und Toast. Ich fahre um acht Uhr morgens ab. Das Wetter ist schön, es regnet nicht. Ich fahre erst wieder zurück nach Thurso. Dort suche und finde ich eine Tankstelle, die an einem Sonntag offen ist. Dann fahre ich Richtung Tongue, alles der Küste entlang. Nur vereinzelt hat es Häuser. Ortschaften hat es hier fast keine. Immer wieder halte ich an und fotografiere. In Tongue suche ich die leicht versteckte Tankstelle und tanke nochmals nach. Dann geht es auf ganz schmalen Strassen über die Berge. Es hat kaum Autos. Einige sind rücksichtsvoll und warten, andere gehen nicht vom Gas und man muss fluchtartig den äussersten Strassenrand befahren, damit sie einem nicht streifen. In Lairg tanke ich nochmals auf. Es fängt an zu regnen, aber nur Nieselregen. Als ich bereits auf dem Weg bin, ändert das Navi plötzlich die Route und ich muss ein kleines Stück zurückfahren. Die neue Route ist nicht gut, nach wenigen Kilometern komme ich, kurz vor Dornoch, auf die A9, auf der gerast wird. So muss auch ich konstant 90 fahren, manchmal sogar 100, damit mich von hinten keiner rammt. Kurz vor Dingwall fahre ich wieder auf eine langsamere Strasse. In Dingwall kaufe ich mir im Tesco einen „Meal Deal“ und esse den gleich auf. Die Weiterfahrt auf kleinen Strassen ist angenehm. Kurz nach 15 Uhr komme ich im Loch Ness Backpackers Hostel an. Ich laufe zum Loch Ness und halte Ausschau nach dem Monster.