Ich stehe spät auf. Das Wetter ist bedeckt, doch im Moment regnet es gerade nicht. So laufe ich zum rund zweieinhalb Kilometer entfernten Urquhart Castle, das ich besuche. Die Burg die einmal respektable Grösse hatte, ist stark zerstört. Seit meinem letzten Aufenthalt wurde ein modernes Besucherzentrum gebaut. Nach dem Besuch laufe ich zum Co-op, dessen Regale erstaunlich leer sind. Fertigmahlzeiten finde ich keine, die mir passen, so kaufe ich Gemüse und Fleisch, kehre ins Hostel zurück und koche eine Mahlzeit daraus – viel zu gross. Die Hälfte davon esse ich auf, die andere Hälfte geht in den Kühlschrank für den Abend. Ich lese, mache noch einen Spaziergang im Nieselregen und hoffe, dass morgen der Regen etwas nachgelassen hat. Den ganzen Nachmittag Buchungen für Hostels gemacht. Es ist so schwierig, Hostels zu finden, bei denen man den Scooter parkieren kann. Auch das National Car Museum gebucht und die Fähre nach Calais.





